Schlagwort: Arbeitswirtschaft

moderne Arbeitswirtschaft

moderne Arbeitswirtschaft

Arbeitswirtschaft sollte nicht verwechselt werden mit Arbeitswissenschaft und auch nicht mit Zeitwirtschaft. Gleichwohl enthält die moderne Arbeitswirtschaft Elemente von beiden Themenkreisen.

Moderne Arbeitswirtschaft eignet sich für viele Bereiche und Unternehmen. Erfahrungen existieren in der Druckindustrie, bei der Herstellung von Konsumgütern und bei Automobilzuliefererunternehmen, bei Herstellern von Investitionsgütern und im Maschinenbau, Bauzulieferern, der Holzindustrie und auch in der Lebensmittelbranche ebenso wie in der Versicherungswirtschaft (und andere).  Die Erfolge sind gleichermaßen in der Produktion, Fertigung, Montage ebenso wie im Lager, im Versand und in Kommissionierbereichen.  Aber auch im Wareneingang, der Kundenbetreuung und in Serviceabteilungen wurde und wird die Methode erfolgreich eingesetzt.

Sie zeichnet sich vor allem durch große Einfachheit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Berechnungen aus und wird deshalb von den Mitarbeitern akzeptiert und mit Leben gefüllt. Der Mitarbeiter wird ebenso „mitgenommen“ wie die Vorgesetzten und das Management.

Und die Kosten? Aufgrund der Einfachheit ist auch die Einführung kein kompliziertes Unterfangen. Die Kosten für Beratung und die optionale Software führen zu einem regelmäßigen ROI von drei bis sechs Monaten.

Was sind die wesentlichen Erfolgs-Elemente der modernen Arbeitswirtschaft?

Element 1 : radikale Vereinfachung und Verschlankung. Man wird in der modernen Arbeitswirtschaft bei der Bewertung der Arbeit und schließlich der Leistung nicht alles unterscheiden, was man unterscheiden kann sondern nur das, was wirklich relevant ist und man deshalb unterscheiden muß. Statt hunderter oder gar tausender Artikel und Vorgabezeiten gibt es dann nur noch wenige Produktklassen oder Prozesse.

Element 2: Nicht nur monatliche Kennzahlen werden den Mitarbeitern gezeigt sondern das tägliche Ergebnis der Produktivität. Dabei geht es gar nicht so sehr um das absolute Niveau sondern vor allem um die Abweichungen und den Trend. Die Abweichungen zeigen Potentiale ebenso auf wie sie Indikator für Verschwendung sein können.

Element 3: Der Produktivitätsdialog: Hier werden die Mitarbeiter und die Vorgesetzten gleichermaßen in die Analyse der Auswertungen einbezogen. Jede relevante Abweichung muß besprochen, erklärt und wenn möglich mit Maßnahmen versehen werden. Das ist gelebter KVP ohne zusätzliche Workshops!

Element 4: „Selbst gemacht“. Die Vorgabezeiten entstehen nicht aus Zeitaufnahme irgendwelcher Experten sondern aus den Daten der täglichen Produktion. Also gibt es kein Grund für Mißtrauen und den Vorwurf, diese seien nicht zu schaffen. „Selbst gemacht“ fördert die Akzeptanz der Methoden.

Element 5: Einfache Auswertungen. Verständliche Darstellung in Grafiken und überschaubaren Listen, schnell erzeugbar ohne tiefere Kenntnisse mit der Software PFS (Produktivitätsfortschrittsystem)

Element 6: „Der Weg ist das Ziel“. Die Anwendung ist nicht dafür gedacht, einmalig – einem Projekt vergleichbar- die Produktivität anzuheben. Vielmehr ist sie auf Dauer ausgelegt, auf regelmäßige Anwendung, als dauerhaftes Element des Produktivitätsmanagements.

Und die Kosten? Aufgrund der Einfachheit ist auch die Einführung kein kompliziertes Unterfangen. Die Kosten für Beratung und die optionale Software führen zu einem regelmäßigen ROI von drei bis sechs Monaten.