Schlagwort: Unternehmensführung

Das lernende oder das demente Unternehmen ?

Das lernende oder das demente Unternehmen ?

Personalwechsel, Nachfolge. In vielen Unternehmen fast schon Tagesgeschäft. Aber nur eine Minderheit macht dies wirklich professionell. Denn es scheint immer weniger verstanden zu werden, dass mit jedem Wechsel auch Wissen verloren geht. Früher gab es den Spruch „dreimal ungezogen ist wie einmal abgebrannt“. Das lässt sich durchaus übertragen ins Unternehmen. Dreimal ein Personalwechsel an wissen- und erfahrungsträchtiger Stelle ohne vernünftigen Übergang und das Wissen ist weg. Das ist dann das Gegenteil vom „lernenden Unternehmen“, sozusagen das demente Unternehmen. Einer meiner Bekannten, Geschäftsführer bei einem großen deutschen Mittelständler, sagte mir einmal zum Thema: „Neue Besen kehren gut, aber die Alten wissen wo der Dreck liegt“.  Für die Praxis bedeutet dies, dass man bei anstehenden personellen Änderungen rechtzeitig auf einen Know-How-Transfer achten muss, gerade bei den Positionen, wo eine Einarbeitung durch den bisherigen Stelleninhaber nicht stattfinden kann oder wird. Dies in der Verantwortung der Stelleninhaber zu lassen ist keine Strategie, derjenige der weggeht, hat oft kein gesteigertes Interesse und manchmal nicht einmal mehr eine besondere Loyalität zu dem Unternehmen, das er verlässt. Deshalb ist es Aufgabe der Führung und der Personalabteilung, dies mit Systematik und Verstand anzugehen. Leider eben eher selten in der Praxis. Aber nur so geht das „lernende Unternehmen“.

moderne Arbeitswirtschaft

moderne Arbeitswirtschaft

Arbeitswirtschaft sollte nicht verwechselt werden mit Arbeitswissenschaft und auch nicht mit Zeitwirtschaft. Gleichwohl enthält die moderne Arbeitswirtschaft Elemente von beiden Themenkreisen.

Moderne Arbeitswirtschaft eignet sich für viele Bereiche und Unternehmen. Erfahrungen existieren in der Druckindustrie, bei der Herstellung von Konsumgütern und bei Automobilzuliefererunternehmen, bei Herstellern von Investitionsgütern und im Maschinenbau, Bauzulieferern, der Holzindustrie und auch in der Lebensmittelbranche ebenso wie in der Versicherungswirtschaft (und andere).  Die Erfolge sind gleichermaßen in der Produktion, Fertigung, Montage ebenso wie im Lager, im Versand und in Kommissionierbereichen.  Aber auch im Wareneingang, der Kundenbetreuung und in Serviceabteilungen wurde und wird die Methode erfolgreich eingesetzt.

Sie zeichnet sich vor allem durch große Einfachheit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Berechnungen aus und wird deshalb von den Mitarbeitern akzeptiert und mit Leben gefüllt. Der Mitarbeiter wird ebenso „mitgenommen“ wie die Vorgesetzten und das Management.

Und die Kosten? Aufgrund der Einfachheit ist auch die Einführung kein kompliziertes Unterfangen. Die Kosten für Beratung und die optionale Software führen zu einem regelmäßigen ROI von drei bis sechs Monaten.

Was sind die wesentlichen Erfolgs-Elemente der modernen Arbeitswirtschaft?

Element 1 : radikale Vereinfachung und Verschlankung. Man wird in der modernen Arbeitswirtschaft bei der Bewertung der Arbeit und schließlich der Leistung nicht alles unterscheiden, was man unterscheiden kann sondern nur das, was wirklich relevant ist und man deshalb unterscheiden muß. Statt hunderter oder gar tausender Artikel und Vorgabezeiten gibt es dann nur noch wenige Produktklassen oder Prozesse.

Element 2: Nicht nur monatliche Kennzahlen werden den Mitarbeitern gezeigt sondern das tägliche Ergebnis der Produktivität. Dabei geht es gar nicht so sehr um das absolute Niveau sondern vor allem um die Abweichungen und den Trend. Die Abweichungen zeigen Potentiale ebenso auf wie sie Indikator für Verschwendung sein können.

Element 3: Der Produktivitätsdialog: Hier werden die Mitarbeiter und die Vorgesetzten gleichermaßen in die Analyse der Auswertungen einbezogen. Jede relevante Abweichung muß besprochen, erklärt und wenn möglich mit Maßnahmen versehen werden. Das ist gelebter KVP ohne zusätzliche Workshops!

Element 4: „Selbst gemacht“. Die Vorgabezeiten entstehen nicht aus Zeitaufnahme irgendwelcher Experten sondern aus den Daten der täglichen Produktion. Also gibt es kein Grund für Mißtrauen und den Vorwurf, diese seien nicht zu schaffen. „Selbst gemacht“ fördert die Akzeptanz der Methoden.

Element 5: Einfache Auswertungen. Verständliche Darstellung in Grafiken und überschaubaren Listen, schnell erzeugbar ohne tiefere Kenntnisse mit der Software PFS (Produktivitätsfortschrittsystem)

Element 6: „Der Weg ist das Ziel“. Die Anwendung ist nicht dafür gedacht, einmalig – einem Projekt vergleichbar- die Produktivität anzuheben. Vielmehr ist sie auf Dauer ausgelegt, auf regelmäßige Anwendung, als dauerhaftes Element des Produktivitätsmanagements.

Und die Kosten? Aufgrund der Einfachheit ist auch die Einführung kein kompliziertes Unterfangen. Die Kosten für Beratung und die optionale Software führen zu einem regelmäßigen ROI von drei bis sechs Monaten.

Prämienlohn modern und einfach

Prämienlohn modern und einfach

Der Prämienlohn muß einfach gehalten werden ! Das erleichtert und beschleunigt nicht nur die Einführung. Es sichert vor allem später die Akzeptanz bei den Mitarbeitern, Betriebsräten wie auch den Vorgesetzten. Und es hilft den immer wieder unterschätzten organisatorischen Aufwand deutlich zu reduzieren.

Die zehn Merkmale  einer modernen Leistungs-Entlohnung

1.Schnell und kostengünstig einführbar

2.verständlich und einfach nachvollziehbar

3.sehr wenig Ausnahmeregelungen

4.tarifvertragskonform

5.keine Notwendigkeit einer aufwendigen Zeitwirtschaft

6.in fast allen Bereichen anwendbar

7.streng produktivitätsorientiert

8.betriebswirtschaftlich eindeutig vorteilhaft und meßbar

9.Motivationsfördernd und unterstützend

10.Verstärkung der Führungsprinzipien

mehr zum Thema Entlohnung (eigene Webseite)

oder Gedanken (Blog)

oder FAQ