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Willkommen bei der Wetter Unternehmensberatung

"Miss es oder vergiss es" als Leitlinie im Unternehmen wie auch für die Aufgabenstellung an uns.

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Die Unternehmensberatung für moderne Arbeitswirtschaft, Prämienlohn, Bonuslohn, einfache Vorgabezeiten  und praxisorientierte Gruppenarbeit. Leistungsmessung einfach gemacht!

 

 

 

 

Arbeitswirtschaft: Was ist das eigentlich?

Arbeitswirtschaft wird nicht an erster Stelle genannt, wenn es um lean Themen geht. Gleichwohl muß jeder, der sich mit lean production beschäftigt, früher oder später mit dem Thema Arbeitswirtschaft auseinandersetzen. Die klassische Zeitwirtschaft dagegen tut sich schwer mit den Methoden aus dem Feld der lean production. Sei es der Umgang mit KVP, einfache Produktivitätsrechnungen, Vorgabezeiten oder Kalkulationszeiten: überall bedarf es Lösungen, die nicht im Refa-Buch stehen. Wer aktuell in Wikipedia sucht, findet zum Begriff „Arbeitswirtschaft“ nichts (Stand Mai 2016). Trotzdem gibt es den Begriff und manche verstehen ihn richtig ohne ihn genau erklären zu können, andere verstehen in falsch. Deshalb hier der Versuch einer Definition. Erklären wir erstmal, was es nicht ist und was oft im gleichen Topf landet. Es ist nicht Arbeitswissenschaft. Dies ist im wesentlichen die Lehre der Arbeitsergonomie und des Arbeitsschutzes. Es ist auch nicht Zeitwirtschaft, das ist im Wesentlichen die Lehre der Ermittlung von Vorgaben-, Prozeß und Bearbeitezeiten. Aber Zeitwirtschaft fließt schon etwas ein in die Arbeitswirtschaft. Aber Arbeitswirtschaft beinhaltet auch Wirtschaftlichkeit und Betriebswirtschaft, eben unter dem besonderen Gesichtspunkt der menschlichen Arbeit im Betrieb. So kann man Arbeitswirtschaft definieren als Anwendung neuer Methoden der Zeitwirtschaft zur Bewirtschaftung der Arbeit als Ganzes. Während die Zeitwirtschaft in der Regel nur einzelne Produkte oder Arbeitsschritte betrachtet, wird in der Arbeitswirtschaft die gesamte verfügbare Zeit betrachtet. Während also in der Zeitwirtschaft in erster Linie Ausschnitte betrachtet werden und analysiert wird, wieviel Zeit eingeflossen ist in den Vorgang, setzt Arbeitswirtschaft am anderen Ende an. Hier geht es dann darum, wie und in was die gesamte Arbeitszeit investiert wurde, womit sie verbraucht wurde. Und natürlich wie effizient dies geschehen ist. In Arbeitswirtschaft ist also deutlich mehr Betriebswirtschaft enthalten.

Mehr zu Zeitwirtschaft hier

Miß es oder vergiß es „miß es oder vergiß es“.

Dieser von mir immer wieder gerne abgesetzte Spruch erzeugt oft viel Stirnrunzeln. Gemeint ist damit: An jedem Arbeitsplatz müssen Ergebnisse oder Leistung meßbar sein. Und sie sind es auch. Doch dies erzeugt oft massiven Widerspruch, einige Arbeitsbereiche sind dafür besonders bekannt (und berüchtigt!). Aber die Antwort für diejenigen, die behaupten, ihre Arbeit könne man in keiner Weise zählen, messen oder bewerten, lautet dann: Dann brauchen wir diese Arbeit wahrscheinlich nicht (das ist mit „vergiß es“ gemeint!). Und nach weiterem Nachdenken, erfolgt dann doch die Erkenntnis, daß es doch geht. Ich sage ja nicht, daß man alles ganz GENAU bewerten und zählen kann, aber es gibt immer Kriterien, ob etwas gut oder schlecht war, ob es anstrengend oder eher weniger aufregend war usw. Genau diese Maßstäbe hat normalerweise jeder im Kopf wenn er seinen Arbeitstag morgens plant oder am Feierabend Revue passieren läßt. Und diese Kriterien und Maßstäbe zu finden, darum geht es. Und wenn dann immer noch keine da sind, dann kann man sicher auf diesen Arbeitsplatz verzichten. So einfach ist das. Ein Stück lean .

Wie macht man einfache Vorgabezeiten?

Natürlich gibt es die Refa-Methodenlehre oder MTM. Dazu gibt es Erfassungsgeräte, Auswertetools, Software. Meist recht teuer, vor allem aber alles andere als einfach. Genauso wie die Methoden dahinter. Nicht vergessen sollte man, daß diese Methodenlehren schon bald ihr hundertjähriges Jubiläum feiern können. Sie sind somit praxiserprobt. Aber sind sie auch praxisgerecht? Erfüllen sie die Anforderungen, die in einem modernen Unternehmen mit modernen Maschinen und modernen Organisationen gestellt werden? Nein, tun sie nicht. Es wird zergliedert und zerlegt, gemessen und addiert, angenommen und definiert. Es werden Unweltbedingungen berücksichtigt oder herausgenommen, Erschwernisse definiert, usw. Und irgendwann wird dann ein Wert geliefert, der dann die neue Vorgabe ist. Wenn man viel Glück hat, entspricht dieser tatsächlich dem aktuellen und regelmäßigen Stand. Mit etwas weniger Glück hat man einen theoretischen „Laborwert“ erzeugt, der meist mit der gelebten Wirklichkeit wenig zu tun hat.

Siehe auch hier 

Mit der modernen Arbeitswirtschaft schlage ich immer einen anderen Weg vor. Einen einfachen und nachvollziehbaren Weg, der traditionelle Methoden weitgehend ignoriert. Es wird zunächst ganz einfach definiert, für was man Vorgaben braucht. Für ein Produkt, eine Tätigkeit, einen Fertigungs- oder Montageprozeß, ein Bauteil, eine Baugruppe. Und dann wird geschaut, ob man für diese schon Daten hat, besonders Stückzahlen, zb aus BDE-Rückmeldungen, Stückzahlenerfassung oder ähnlichem. Wenn nicht, wird überlegt, wie man diese erzeugen kann in Zukunft. Denn wenn es schon wichtig ist, dafür eine Vorgabe zu haben, dann ist es mindestens genauso wichtig zu sehen, wie sich die tägliche Stückzahlen entwickeln. Das eine ohne das andere ist reichlich sinnfrei. Diese Stückzahlen werden im modernen Unternehmen benötigt, um damit die Ergebnisvisualisierung zu betreiben oder zu vervollständigen. Hat man nun diese Stückzahlen so muß man sich noch Gedanken machen, welche Arbeitszeit darauf entfallen ist. Und zwar echte Arbeitszeit und nicht theoretisch. Auch diese Daten sind meist vorhanden durch die Anwesenheitszeiterfassung. Werden unterschiedliche Tätigkeiten oder Produkte in diesen Zeiten bearbeitet, so gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Zeiten einfach zu erfassen. Dazu an anderer Stelle mehr.

Schlüsselelemente für eine moderne Entlohnung

Ein wesentlicher Schlüssel für ein modernes, einfaches und funktionierendes Prämienlohnsystem liegt in dem Wort „System“. Dieses darf nicht zu komplex und auch kein Anhängsel einer Software sein. Deshalb sind Prämiensysteme in SAP meist der Garant, daß es auf Dauer nicht gut läuft, da hier oft bereits bei der Programmierung zu viele Kompromisse gemacht werden, die selbst kleinere Anpassungen an veränderte Voraussetzungen nur mit erheblichem Zeit- und Kostenaufwand realisierbar sind. Aber auch die „Lösungen“ vieler BDE- und MDE-Hersteller –nach dem Motto „machen wir auch mit“- sind meist nicht besonders brauchbar, da sie von falschen Annahmen (wie zb vorhandene und gute und brauchbare Vorgabezeiten) ausgehen oder aber keinerlei moderne Konzepte ausweisen mangels praktischer Erfahrung und meist fehlendem Denken bzgl. der Lean-Ansätze im Unternehmen. Das Motto „wir rechnen Ihre Maschinenbelegung, da können wir auch gleich den Prämienlohn oder den Akkord mitmachen“ zeigt meist das völlig falsche Denken und den gefährlich schlechten Ansatz.

Mehr auch hier

Ebenfalls zu einer modernen Entlohnung gehört ein systematisierter Grundlohn. In tarifgebundenen Unternehmen regelt dies meist ein Tarifvertrag, anders sieht es bei den nicht tarifgebundenen Unternehmen aus. Besonders Unternehmen, die aufgrund ihres Erfolgs schnell gewachsen sind haben hier meist erhebliche Defizite. Wichtig ist das Erreichen einer hohen Transparenz innerhalb des Unternehmens, es muß nachvollziehbar und erklärbar sein, warum Mitarbeiter 1 den Betrag X und Mitarbeiter 2 den Betrag Y verdient. Nur so wird durch Gerechtigkeit auch Zufriedenheit geschaffen.

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